Lebenskunst im Alter. Erste Ausgabe von Kulturräume - das kubia-Magazin ist erschienen

Sich kreative Räume im Alter zu erschließen, die unseren Geist wach halten und Anregung geben „täglich etwas anderes, Neues zu denken“, ist für viele ältere Menschen wichtiger Bestandteil einer sinnerfüllten Gestaltung des eigenen Älterwerdens und bedeutet einen Zugewinn an Lebensqualität. Wie diese Räume ausschauen und gestaltet werden können und was unbedingt hineingehört, ist Inhalt des neuen kubia-Magazin.

Das Magazin des Kompetenzzentrums für Kultur und Bildung im Alter (kubia) widmet sich künftig zweimal im Jahr wechselnden Themen der Kulturellen Bildung und Teilhabe im Alter. In Kulturräume+ finden Sie aktuelle Berichte aus der Arbeit von kubia am Remscheider Institut für Bildung und Kultur (IBK), vertiefende Beiträge aus Wissenschaft und Praxis zur Kulturarbeit mit Älteren sowie eine Vielzahl von weiterführenden Informationen und Tipps.

 

Das Herzstück der Kulturräume+ ist der Salon. Dort geht es in der ersten Ausgabe um die „Lebenskunst im Alter“. Es wird die Frage gestellt: Welchen Beitrag kann die Kulturgeragogik dazu leisten? Die neue Wissensdisziplin, die Erkenntnisse aus Gerontologie, Alter(n)sbildung und Kulturpädagogik kombiniert, soll Akteure aus Kultur, Altenhilfe und Pflege darin unterstützen, passende und qualitativ hochwertige Angebote für die verschiedenen kulturellen Bedürfnisse und Ansprüche älterer Menschen in ihren sehr heterogenen Lebenslagen zu machen.

Unter den Autoren und Autorinnen der ersten Ausgabe ist u.a. Prof. Dr. Hans-Hermann Wickel von der FH Münster, der über die neue berufsbegleitende Weiterbildung Kulturgeragogik berichtet. Daniel Neugebauer von der Kunsthalle Bielefeld schildert seine museumsgeragogischen Praxiserfahrungen und die ehemalige Bundesfamilienministerin und Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen, Prof. Dr. Ursula Lehr erklärt im Interview die Bedeutung von Kreativität im Alter. Dass Bildung im Alter mehr ist als „Kaffee mit Bildungssahne“, ist im Artikel der Gerontologinnen Elisabeth Bubolz-Lutz und Cornelia Kricheldorff nachzulesen. Warum Seniorinnen und Senioren Kulturangebote „für Ältere“ aufsuchen hat Kim de Groote, wissenschaftliche Mitarbeiterin des IBK, untersucht und Sabine Kretschmer, Leiterin des kreativ50plus Programms an der Akademie Remscheid, beschreibt die LehrLernProzesse in ihrem Seminarprogramm.

Die Kulturräume+ heißen interessierte Kulturpädagogen/innen, Mitarbeiter/innen von Kultur-, Alten- und Bildungseinrichtungen, Künstler/innen, Altenpfleger/innen, Kulturmanager/innen und Vertreter/innen kommunaler Kultureinrichtungen herzlich willkommen. Die erste Ausgabe ist vergriffen, aber Sie können bei issuu.com das PDF lesen und herunterladen. Dazu klicken Sie einfach oben auf das Bild.

Die nächste Ausgabe wird im Mai 2012 zum Thema Kulturarbeit mit Menschen mit Demenz erscheinen.